Mein Kollege Hans-Jörg hat mich ein wenig mit Web 2.0 Diensten angefixt.Ich spiele nun ein wenig mit Twitter und Flickr und co. rum.

Bei Twitter wird sich zeigen, ob ich wirklich regelmäßig dazu komme sinnvolle Updates zu posten. Auch bin ich gespannt, inwiefern mein bisher kleines Netzwerk noch wächst. Ich benutze twhirl als Desktop-Client (umgesetzt mit Adobe AIR; sehr schick!). Damit lässt sich fürs Erste gut arbeiten, allerdings finde ich den Client, auch ne Spur zu unübersichtlich. Da halte ich weiter Ausschau nach Alternativen. Insgesamt finde ich Twitter aber sehr spannend, da man schon ein wenig über sein Umfeld erfährt und auch reine Info-Tweets (z.B. Sun oder 1Live) lesenswert sind.

Flickr habe ich ausprobiert, da ich eine Software suche, um möglichst einfach meinen Bestand an Digitalphotos zu katalogisieren. Am liebsten komplett Meta-Tag basiert, sprich ohne den originalen Speicherort zu verändern. Gut, Flickr setzt voraus, dass ich die Bilder auf deren Server hochlade, aber die Möglichkeiten, die ich dann habe (und die ich eigentlich gar nicht im Sinn hatte) sind schon beeindruckend und sehr praktisch.Sehr umfangreiche Organisations- und auch Kollaborationsfeatures. Ich komme einfach von überall an die Bilder heran. Die Web-UI ist gefällt mir zudem sehr gut. Für die Desktop Software, die mir den Upload erleichtern soll, wünsche ich mir noch direktere Explorer-Integration. Auch finde ich es Schade, dass man mit dem Basic Account nur sehr wenige Bilderalben anlegen kann und somit fürs erste auf Tags beschränkt ist. Vielleicht ein Grund für die (kostenpflichtige) Pro-Version. Darüber hinaus schaue ich aber immer noch nach einer Desktop Software, für die Bild-Organisation. Picasa konnte mich bislang nicht überzeugen.

In unserem Unternehmen testen wir gerade Yammer. Ein mit Twitter vergleichbarer Dienst, der allerdings auf ein Unternehmen (bzw. eine Domain) begrenzt ist. Sinnvoll ist Yammer, um auf kurzem Wege Informationen zu erhalten, oder aber mitzuteilen, womit man gerade beschäftigt ist. Mithilfe den Tags zu bestimmten Begriffen entsteht über kurze Zeit eine "Wissenswolke": Wer kennt sich mit welchem Thema aus? Auch hiefür benutze ich hauptsächlich einen AIR-Client. Dieser ermöglicht mir (wie auch bei Twitter) eine viel einfachere Handhabung der Dienste.

Heute war ich mal wieder frühstücken (manche würden auch behaupten spätstücken …).Da das Beethoven (Neben dem Miss Moneypenny mein Lieblings-Frühstückscafé) leider komplett voll war, sind wir aufs Hoppenstedt ausgewichen. Ich war zunächst von der Auswahl auf der Frühstückskarte etwas enttäuscht. Es gab nur ein paar Standards: Verschieden große Frühstücksteller und Rührei. Aber der Milchkaffee hat mich dann direkt besänftigt. Guter Düsseldorfer Standard. Sprich sehr gut ;)

Wir haben dann das Frühstück für zwei bestellt und waren davon dann auch überzeugt: Rührei, Lachs, Wurst, Schinken, viel Käse und Süßkram. Frischer O-Saft war auch dabei! Alles sehr lecker und vor allem viel! Auch die Bedienung war nett und aufmerksam (da kennt man ja ganz andere Sachen :) )

Als Fazit kann man sagen, dass das Hoppenstedt sicher nicht sonderlich kreativ ist und auch nicht durch sonderlich viel Auswahl glänzt. Das was dort auf den Teller gebracht wird, ist aber aller Ehren wert. Das Hoppenstedt kann ruhig mal ausprobiert werden (auch ohne Loops Gutschein :) ).

Heute war ich zum ersten mal in der Düsseldorfer Filiale vom Vapiano. Ich war zunächst überrascht, dass es sich hier um ein Restaurant im Stile des Mongos handelt: Also Selbstbedienung und Zubereitung auf Zuruf. Was heisst: Nudeln aussuchen und ne Sauce dazu. Salat, Pizza und diverse Desserts gibst auch. Soweit so gut. Allerdings ist das ganze nichts für einen gemütlichen Abend zu zweit, da man sich am besten nacheinander anstellt, um den Sitzplatz nicht zu verlieren. So hab ich dann fast alleine essen müssen.

Zumindest war das Essen ganz solide und recht würzig. Ich hatte Campanelle mit scharfer Wurst und Feigen für knapp 9 Euro. Preislich ganz ok.

Der Laden war ziemlich voll und man sitzt ziemlich beengt. Ganz nett ist, dass neben Essig und Öl auch Basilikum am Tisch steht.

Alles in allem: Wenig Atmosphäre + solides Essen ergibt keine wirkliche Empfehlung von mir.

Ich probiere grad eine neue Software aus, mit der man, direkt vom Desktop aus Bloggen kann: BlogDesk Wenn dieser Eintrag auf der Homepage erscheint, so funktioniert das Tool grundsätzlich. Stelle mir das schon praktisch vor. Ein anderer Kandiat ist Windows Live Writer. Mal sehen, ob ich eins dieser Tools wirklich benutze.

Jetzt kann ich auch endlich meinen Delicious Account vernünftig nutzen.

Zum einen hab ich jetzt (endlich) ein vernünftiges Delicious Plugin für den Firefox 3: Delicious Bookmarks. Ich hatte zwar schonmal ein Delicious Plugin, das funktionierte aber irgendwann nicht mehr unter dem neuen Firefox und ich hab mich nie um ein neues bemüht. Jetzt sind Bookmarks mit wenigen Klicks verwaltbar. Super.

Zum anderen hab ich jetzt das WordPress Delicious Plugin entdeckt, was mir die schöne Sidebar erzeugt. Jetzt kann ich mir fast die Einträge „Was ich mir noch anschauen wollte“ sparen. Hab die eh viel zu oft vergessen.

Momentan sieht man auf jedem dritten Blog bei Dzone, die Überschrift „Checked Exceptions are bad“. Aber ich habe bisher noch nicht ganz verstanden warum!

In einem Fehlerfall (bspw. bei einer klassischen IOException) ist diese Art Exception-Handling doch eigentlich ganz sinnvoll. Selbstverständlich haben Exceptions nichts im Kontrollfluss verloren. Ich habe vielleicht den Punkt auch noch nicht verstanden.

Sollte ich irgendwann verstehen warum (oder warum nicht), versuche ich daran zu denken, hier nochmal was zu schreiben.

Ich habe grad auf Ajaxian mal wieder was spannendes entdeckt.

Muss ich mir die Tage mal näher anschauen.

Am Montag, 13.10.2008 war ich beim „7.Düsseldorfer Web Montag“ im BarCo. Im Folgenden ein kleiner Bericht:

Der Web Montag ist:

ein informelles, nicht-kommerzielles, dezentral organisiertes Treffen, das zum Ziel hat, all diejenigen miteinander zu verbinden, die die Zukunft des Internet gestalten. … Alle, die mit Web 2.0 und benachbarten Themen zu tun haben und interessiert daran sind, ihr Wissen zu teilen und sich miteinander auszutauschen, sind herzlich willkommen.

Das Publikum war dann auch sehr gemischt. Der Geek-Faktor hielt sich doch in Grenzen.
Am Montag gabs es dann zuerst zwei kürzere Vorträge.
Den Anfang machte Alexander Benker mit einer etwa halbstündigen Abhandlung über Getting Things Done:
GTD ist eine Selbstmanagement Methode, deren Grundlagen er in dem Vortrag kurz vorstellte. Schliesslich erfuhr man noch, wie er GTD in seinem Arbeitsumfeld (mittels Outlook umsetzt). Ich werde an dieser Stelle kurz Wikipedia bemühen, um die Kernpunkte von GTD zu umreissen:

GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Diese Elemente werden in ein System eingepflegt. Das System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Eine durchaus interessante Herangehensweise. Vielleicht lege ich mir mal das Buch zu diesem Thema zu. Als Tipp, Alexander Benker empfahl dringend zur englischen Ausgabe zu greifen

Als nächstes haben dann die Macher von Queap ihre Idee der optimalen Suchmaschine vorgestellt. Queap basiert nicht wie „Yahoogle“ (Zitat) auf dem „simplen“ Auffinden eines Wortes auf einer Webseite. Aus dem Blog:

Bisherige Suchmaschine, nennen wir sie einmal Yahoogle, benutzen die kontextuelle Suche, auch als Bool´sche Suche bekannt. D.h. das Suchwort wird lediglich mit dem vorliegenden Text einer Webseite abgeglichen. Wurde das Suchwort gefunden, so gilt die Seite zunächst als Treffer, damit als potentielles Ergebnis. Da es in der Natur der Sache liegt bei mehreren Milliarden an Webseiten nun mindestens auch Millionen von Treffern.

Queap nutzt hingegen Algorithmen aus dem Bereich der neuronalen Netze, um die Inhalte zu verstehen. Aus dem Blog:

Queap hingegen führt keine kontextuelle Suche durch, sondern erkennt den ganzen Inhalt einer Webseite, Wort für Wort, Satz für Satz. Die Verbindung eines jeden Wortes mit einem weiteren, sozusagen jedes
Zeichen und damit auch jede Wortkette, ergibt eine bestimmte Inhaltsaussage. Ganz so, wie ein Mensch aus der spezifischen Aneinanderreihung von Zeichen und Worten sich den Sinn eines Satzes erschließt.

Auch ein sehr interessanter Vortrag, der insbesondere vom Kontrast zwischen „Verkäufer“ Roy Uhlmann und „Geek“ Dr. Klaus Holthausen lebte. Die Technologie und die gezeigten Ergebnisse hörten sich vielversprechend an. Auf die Frage hin, ob den Qeap als Startup überhaupt genug Kapital habe, eine Serverfarm der Größe aufzubauen, um Google Konkurenz zu machen, erwiederten die Beiden, dass es 36 Server bräuchte um das deutschsprachige Internet abzubilden. Mal sehen wann Google sich rührt ;) Falls sich jemand fragt, was der Name bedeutet: Zum einen waren alle relevanten Domains noch frei, zum anderen ist es ein Kunstwort aus quantum und leap oder qeue und heap.

Dann ging es in den gemütlicheren Teil über und man hatte Gelegenheit zu quatschen und zu „netzwerken“ oder auch CACert Punkte zu sammeln. Alles in allem ein sehr lohnenswerte Veranstaltung. Ich denke, ich werde beim nächsten Mal wieder hingehen.
Ach bevor ichs vergesse: Jeder Zweite auf diesem Web-Montag war eifrig mit seinem IPhone beschäftigt und es wurde sogar vereinzelt mitgetwittert! ;)
Weitere Information findet ihr auch im Blog des besagten Tim Bruysten.

Gerade hatte ich mein erste Windows Vista Problem:

Mein lokales Benutzerprofil konnte nicht geladen werden („Das lokal gespeicherte Profil kann nicht geladen werden. Mögliche Fehlerursachen sind nicht ausreichende Sicherheitsrechte oder ein beschädigter lokales Profil. „).

Folgender Fehler ging vorraus :

Es wurde festgestellt, dass Ihre Registrierungsdatei noch von anderen Anwendungen oder Diensten verwendet wird. Die Datei wird nun entladen. Die Anwendungen oder Dienste, die Ihre Registrierungsdatei anhalten, funktionieren anschließend u. U. nicht mehr ordnungsgemäß.

DETAIL -
1 user registry handles leaked from \Registry\User\S-1-5-21-3886764825-2046282054-2790279696-1001_Classes:
Process 1128 (\Device\HarddiskVolume2\Windows\System32\svchost.exe) has opened key \REGISTRY\USER\S-1-5-21-3886764825-2046282054-2790279696-1001_CLASSES

Als Resultat wurde mir ein temporäres Profil angezeigt. Ein-/ausloggen half nicht weiter. Das deaktivieren meiner Antivirensoftware und ein Neustart hat den Fehler dann (vorerst!?)  behoben.

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